Sozialpädagog:in

Mitarbeitende der Stiftung Haus Hall präsentieren die Stiftung an einem Messestand auf einer Karrieremesse.

Für Menschen da

Sie beraten, begleiten und fördern Menschen in schwierigen Lebenslagen. Sie führen pädagogische Angebote, Gruppen- und Einzelförderungen durch und arbeiten in Netzwerken, erstellen Hilfepläne und dokumentieren. Ihr Fokus liegt auf Prävention, Beratung und sozialpädagogischer Begleitung.

Wichtige Fragen

Mögliche Einsatzfelder sind Jugendhilfe, Schulen, Beratungsstellen, Wohngruppen, Straffälligenhilfe, Sucht- und Obdachlosenhilfe sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe; auch Verwaltung und Projektarbeit sind möglich. Träger sind Wohlfahrtsverbände, Kommunen und freie Träger.

Beschäftigte bei Caritas werden nach den AVR eingruppiert (z. B. S11b/S12 für Sozialpädagog*innen). Die Tabellenvergütung variiert nach Eingruppierung und Berufsjahren; zusätzliche Zulagen (SuE, Heim-, Schichtzulagen) und Jahressonderzahlung sind möglich. Konkrete Werte in AVR-Tabellen.

In der Regel erfolgt die Qualifikation über ein Bachelorstudium Soziale Arbeit/Sozialpädagogik (6–8 Semester) oder praxisintegrierte Studiengänge; Inhalte: Theorie, Praktika, Praxissemester und Prüfungen; alternativ Fort- und Weiterbildungen möglich.

Üblich ist die (Fach-)Hochschulreife für ein Bachelorstudium; manche Hochschulen akzeptieren fachgebundene Abschlüsse oder berufliche Qualifikationen mit Praxisnachweis; für schulische Ausbildungen gelten die jeweiligen Zulassungsregeln.

Masterstudium (z. B. Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Management), Fachweiterbildungen (Leitung, Traumapädagogik, Systemische Beratung), Zusatzqualifikationen (Sucht-, Inklusions- oder Integrationsarbeit) sowie Supervision und Fortbildungen.

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