Heilerziehungspfleger:in

Eine Heilerziehungspflegerin begleitet einen Bewohner bei einem Spaziergang.

Ein Job voll Leben

Willkommen in einem Beruf mit Sinn und Nähe! Als Heilerziehungspfleger:in begleitest du Menschen mit Behinderung im Alltag. Du unterstützt sie bei Mahlzeiten, Körperpflege und Arztbesuchen. Du planst Ausflüge und sprichst mit Angehörigen. Im Team sorgst du dafür, dass die betreuten Menschen so selbstbestimmt wie möglich am Leben teilhaben können. Die Ausbildung kannst du bei uns an mehreren Standorten im Westmünsterland machen.

Wichtige Fragen zur Ausbildung

Mit unseren Angeboten für Menschen mit Behinderung sind wir im ganzen Westmünsterland vertreten. Wir betreiben Wohnhäuser in Ahaus, Bocholt, Coesfeld, Dorsten, Gescher, Marl, Stadtlohn und Velen. Es gibt auch Werkstätten, in denen Menschen arbeiten und gefördert werden. Kitas in Coesfeld und Gescher sowie Tages- und Freizeitangebote gehören ebenfalls zum Stiftungsverbund Haus Hall. 

  • 1. Ausbildungsjahr: 1.490 €
  • 2. Ausbildungsjahr: 1.552 €
  • 3. Ausbildungsjahr: 1.653 €
  • 2013 € im Berufsanerkennungsjahr

Als Tarifbeschäftige/r im öffentlichen Dienst bzw. AVR der Caritas je nach Arbeitgeber, Eingruppierung, Aufgabenfeld, Verantwortungsbereich und Berufsjahren: Monatsbrutto von ca. 3.942 € bis 5.320 €. Jeweils plus verschiedene Zulagen, auch für Wochenend- und Feiertagsdienste.

3 Jahre, sowohl in Vollzeit als auch praxisintegriert (PIA).

Vollzeit: 2 Jahre schulischer Teil an Berufskollegs für Gesundheit und Soziales mit Kurzpraktika, dann Berufsanerkennungsjahr (BAJ) in o.g. Einrichtungen. Bei diesem Ausbildungsweg kann für die zweijährige schulische Ausbildung unter bestimmten Voraussetzungen das sogenannte Aufstiegsbafög beantragt werden. 

Praxisintegriert (PIA): 2 oder 3 Schultage pro Woche, mit Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag in der Einrichtung

Du brauchst einen passenden Schulabschluss für die Ausbildung. Möglich ist die Fachoberschulreife mit einem Assistenzberuf. Auch ein Fachabitur im Sozial- und Gesundheitswesen wird anerkannt. Mit Abitur geht es ebenfalls. Dann brauchst du ein Praktikum im sozialen Bereich mit mindestens 240 Stunden. Alternativ zählen auch ein FSJ oder ein BFD. Wenn du die Schule mit Fachabitur vorzeitig verlässt, musst du für die Anerkennung noch sechs Monate praktisch arbeiten. Dieses Praktikum findet in einem sozialen oder pflegerischen Bereich statt.

Du kannst dich in deinem Beruf gezielt weiterentwickeln. Möglich sind zum Beispiel Spezialisierungen, etwa im Bereich Autismus oder Unterstützte Kommunikation. Eine Weiterbildung in Heilpädagogik bietet dir zusätzliche fachliche Tiefe. Auch ein Studium ist möglich, zum Beispiel in Sozialer Arbeit, Heilpädagogik oder im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen. 

Morgens Köchin, abends DJane

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