Fachtag zum Kinderschutz: Stiftung Haus Hall stärkt Fachkompetenz

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Die beteiligten Organisatorinnen und Organisatoren im Gruppenbild.

Für einen Fachtag zum Thema Kinderschutz kamen im Februar 300 Mitarbeitende des Bereichs Kinder-Jugendliche in der Förderschule Haus Hall zusammen.

„Ich habe sehr gute Impulse für meine tägliche Arbeit bekommen“, „Es gab tolle Hinweise auf neue Hilfsmittel und Arbeitsmaterialien“, „Die Einblicke in die Arbeit anderer Institutionen waren sehr wertvoll, zum Beispiel die des Jugendamts“: Durchweg positive Rückmeldungen erhielt der Fachtag zum Kinderschutz, den der Bereich Kinder und Jugendliche der Stiftung Haus Hall am Mittwoch, 11. Februar 2026, erstmals durchführte.

Fachwissen vertiefen

Rund 300 Mitarbeitende kamen im Foyer der Förderschule Haus Hall in Gescher zusammen, um sich fachlich mit aktuellen Fragestellungen im Kinderschutz auseinanderzusetzen. Ziel war es, Fachwissen zu vertiefen und Handlungssicherheit im Arbeitsalltag zu stärken.

„Kinderschutz ist für uns eine tägliche Aufgabe. Es geht darum, fachlich auf dem aktuellen Stand zu bleiben und handlungsfähig zu sein. In der Stiftung Haus Hall betreuen wir viele kommunikativ eingeschränkte Kinder, die sich nicht oder nur eingeschränkt mitteilen können. Auf ihre Bedürfnisse müssen wir besonders sensibel eingehen.“

Martin Oestreich, Leiter der Förderschule Haus Hall und Teil des Organisationsteams

Zahlreiche externe Expert:innen

Nach zwei Impulsvorträgen standen vor- und nachmittags jeweils 15 Workshops auf dem Programm. Zahlreiche externe Expertinnen und Experten waren dazu eingeladen, etwa von Polizei, Amtsgericht, Kinderschutzbund, Rechtsmedizin, Schulberatungsstelle oder Kreisjugendamt.

Thematisch behandelten sie zum Beispiel mögliche Anzeichen körperlicher und sexualisierter Gewalt, Prävention im Kinderschutz, Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen, Suchtvorbeugung, Täterstrategien oder Kinderschutz in der Eingliederungshilfe.

Umfassender Blick

„Wir wollten einen möglichst umfassenden Blick auf das Thema bieten“, freut sich Sophia Schwenken aus dem Organisationsteam über das breit gefächerte Programm. Ein abschließendes Stehcafé bot Gelegenheit zum Austausch und zur Sichtung von Materialien. Ein Angebot, das viele Teilnehmende gerne annahmen.