„Das neue Gebäude wird äußerlich erkennbar in drei weitere Hausgemeinschaften gegliedert sein und auch Verwaltungsräume beherbergen“, erläutert Dietmar Terlinde, Einrichtungsleiter Pflege des Altenwohnhauses St. Josef, "insgesamt wird es eine Nutzfläche von 2.500 Quadratmetern haben."
Die Bau- und Einrichtungskosten sind mit 10 Mio. Euro veranschlagt. Das Altenwohnhaus St. Josef gehört als Tochtergesellschaft zur Stiftung Haus Hall, die Bauherrin ist. Voraussichtlich in 2027 werden die neuen Räumlichkeiten bezugsfertig sein.
Bewährtes Konzept der Hausgemeinschaften
Jeweils 14 Bewohnerinnen und Bewohner werden in den neuen Hausgemeinschaften in familiärer Atmosphäre zusammenleben. Sie können sich nach ihren Interessen und Fähigkeiten an der Zubereitung der Mahlzeiten oder anderen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten beteiligen. Denn neben den Bewohnerzimmern gibt es jeweils einen großen Gemeinschaftsraum mit Küche, in der täglich frisch gekocht wird.
„Das Konzept der Hausgemeinschaften hat sich bewährt“, sagt Monika Gehring, Einrichtungsleiterin Hauswirtschaft des Altenwohnhauses St. Josef, „im Gemeinschaftsraum kann jeder Bewohner im Geschehen dabei sein und Gesellschaft finden.“ Die Gemeinschaftsräume seien außerdem die Orte für Freizeitgestaltung.
Stammgebäude wird aufgegeben
Nach dem Trägerwechsel des Altenwohnhauses fiel 2018 die Entscheidung, das Haus langfristig auf Hausgemeinschaften umzustellen. Mit dem Umzug der Bewohner in 2027 wird das Stammgebäude des ASJ am Trippelvoetsweg aufgegeben.
Die Abbildung zeigt eine Teilansicht des geplanten Gebäudes mit Eingangsbereich (Bild: KRS Architekten Koeppen Roß Schöttler, Coesfeld). Foto unten: Dietmar Terlinde und Monika Gehring vor dem Baufeld am Nordring.
