Wichtige Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Der Schutz der uns anvertrauten Menschen hat oberste Priorität. Alle ergriffenen Maßnahmen dienen vorbeugend dazu, sie vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen und seine Ausbreitung zu verzögern. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Diese Seite dient der Information von Angehörigen und Bürgerinnen und Bürgern. In Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden wird die Lage täglich aktuell eingeschätzt. Neue Informationen pflegen wir laufend auf dieser Seite ein.

Letzte Aktualisierung: 26. Mai 2020

Die Begegnung zwischen Menschen ist das Kernelement unserer Arbeit. Für den Umgang mit dem Virus im beruflichen Alltag sind gute Aufklärung und verlässliche Informationen deshalb unerlässlich. Jeder kann etwas tun: Einfache Maßnahmen helfen, sich selbst und andere vor einer Infektion zu schützen.

Inhalt der Seite:

  1. Allgemeine Besuchsregelungen für unsere Einrichtungen
  2. Werkstätten Haus Hall
  3. Förderschule
  4. Kindertageseinrichtungen
  5. Frühförder- und Beratungsstellen
  6. Altenhilfeeinrichtungen
  7. Freizeitangebote - FuD - Treffpunkt Mensch
  8. Infotelefone in der Region
  9. Verhaltensregeln Alltag / Verdachtsfall / Quarantäne
  10. Welche Symptome können auftreten?
  11. Wann soll ich mich untersuchen lassen?
  12. Barrierearme Materialien / Leichte Sprache
  13. Wichtige Links und FAQs
  14. Videos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Viel Material wie barrierefreie Merkblätter, Infografiken mit Piktogrammen, Plakate in verschiedenen Sprachen und Filme für Kinder stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung. Informationen in leichter Sprache bietet ein PDF-Dokument des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

1. Allgemeine Besuchsregelungen für unsere Einrichtungen

Seit dem 10. Mai dürfen Familienangehörige und Freunde unter Einhaltung der Hygienevorgaben und der nachfolgenden Besuchsregelungen unsere Bewohner in den Wohnangeboten und den Altenpflegeeinrichtungen wieder besuchen.

Die nachfolgenden Besucherregeln können durch die Einrichtungsleitung jederzeit für einzelne Wohngruppen oder auch größere Wohneinheiten eingeschränkt werden, wenn bei dortigen Bewohnern oder Mitarbeitern eine COVID-19 Infektion festgestellt wurde.

Lesen Sie dazu auch das offizielle Anschreiben für Eltern, Angehörige und gesetzliche Vertreter von Martin Nolte, dem Bereichsleiter Wohnen.

Grundsätzlich

  • Voraussetzung für einen Besuch ist eine vorherige Anmeldung und Planung.
    Hierzu nehmen die Angehörigen oder Bewohner möglichst einen Tag vorher Kontakt zur Gruppen- / Teamleitung oder einer anderen mit der Koordination beauftragten Person der Wohngruppe oder der Einrichtung (Altenhilfe) auf.
  • Es herrscht eine Registrierungspflicht.
    Jeder Besucher muss auf einem Besucherregistrierbogen mit dem Namen/Telefonnummer, Datum des Besuchs sowie dem Namen des besuchten Heimbewohners dokumentiert werden. Bitte geben Sie ebenfalls weitere Außenkontakte / Besuche (z.B. Cafe-Besuch) an, damit gegebenenfalls Infektionsketten nachgehalten werden können. Die Aufbewahrungsfrist beträgt 4 Wochen.
  • Vor dem Besuch ist ein Kurzscreening durchzuführen.
    Der Besucher muss befragt werden, ob er Symptome hat oder ob es in den letzten 14 Tagen Kontakte zu einer Covid-positiv getesteten Person gab, welches durch Unterschrift zu bestätigen ist. Nur wenn beides verneint wird, ist der Besuch zulässig.

Besuche sind dann im folgenden Rahmen möglich:

  • Es ist maximal 1 Besuch pro Tag und BewohnerIn mit maximal 2 Personen möglich.
  • Die allgemeinen Hygienerichtlinien und Anforderungen des Infektionsschutzes sind zu beachten.
  • BesucherInnnen müssen sich vor dem Besuchskontakt die Hände waschen oder desinfizieren.
  • Während des Besuchs ist ein grundsätzlicher Abstand von mindestens 1,5 Metern zur besuchten Person einzuhalten.
  • Das durchgängige Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen.
  • Für die Besuche werden besondere Besucherbereiche außerhalb des Wohngebäudes oder zumindest außerhalb der Wohngruppen angeboten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass ein Kontakt der Besucher mit den übrigen Bewohnern vermieden wird.
  • Besuche sollten möglichst im Außenbereich, das heißt im Freien auf dem Gelände oder im Garten außerhalb der Wohngruppen stattfinden.
  • Auch ein Verlassen des Geländes, zum Beispiel für einen gemeinsamen Spaziergang oder einen Café-Besuch außerhalb der Wohngruppe beziehungsweise des Altenpflegeheims in Begleitung des Besuchers ist möglich, immer unter Einhaltung der allgemein gültigen Infektionsschutzstandards und unter Vermeidung ungeschützter Kontakte.
  • Der Besuch in einem Bewohnerzimmer sollte unter Risikoaspekten nur nach Rücksprache stattfinden. In Pflegeeinrichtungen ist dann nur 1 Besucher zulässig.

2. Werkstätten Haus Hall

Zu Montag, 11. Mai, hebt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) das generelle Betretungsverbot für Einrichtungen der Eingliederungshilfe auf. Die Werkstätten Haus Hall nehmen dann schrittweise ihren Betrieb wieder auf. Als Grundlage der Teilöffnung dient ein Schutzkonzept, das in den letzten Wochen erarbeitet wurde. Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung wird mit jedem Beschäftigten gesprochen und ein individueller Termin für den Arbeitsbeginn festgelegt.

Haben Sie Fragen? Bitte wenden Sie sich an Werkstattleiter Jürgen Dreyer oder die Abteilungsleiter unserer Standorte in Ahaus, Coesfeld, Stadtlohn und Velen.

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3. Förderschule Haus Hall

Die Förderschule öffnet schrittweise ab dem 25.05.2020.
Weitere Informationen zu Schulschließung und Notbetreuung

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4. Kindertageseinrichtungen

Unsere Kindertageseinrichtungen öffnen stufenweise im eingeschränkten Regelbetrieb.

Weitere Details zur Öffnung und Ihre direkten Ansprechpartner finden Sie hier:

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5. Frühförder- und Beratungsstellen

Frühförder- und Beratungsstellen: Unter Beachtung strenger Maßnahmen zum Corona-Schutz können die Frühförder- und Beratungsstellen ab Montag, 11. Mai, wieder öffnen.

Integrative Spielgruppen: Wegen der Corona-Lage können die integrativen Spielgruppen bis auf Weiteres nicht stattfinden. Sobald es neue Termine gibt, geben wir sie hier bekannt.

Bei Fragen finden Sie hier Ihre direkten Ansprechpartner:
Frühförder- und Beratungsstellen

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6. Altenheime

Unter Einhaltung strenger Schutzmaßnahmen sind in unseren Altenhilfe-Einrichtungen ab dem Wochenende 9./10. Mai 2020 wieder Besuche möglich. Nicht besuchen können uns weiterhin Personen, die Symptome zeigen oder nach den Richtlinien des Roland-Koch-Instituts als Kontaktpersonen der Gruppen 1 und 2 gelten.

Zwingend notwendig ist eine vorherige telefonische Anmeldung.

Die jeweiligen Ansprechpartner haben wir für Sie auf den Webseiten unserer Häser hinterlegt:

7. Freizeitangebote - FuD - Treffpunkt Mensch

Der Treffpunkt Mensch setzt bis auf Weiteres alle Freizeit-, Reise- und Reittherapieangebote sowie Veranstaltungen des Ehrenamtes aus. Einzelbegleitungen im Rahmen des FUD, THB und des Ehrenamtes sollen auf Empfehlung ebenfalls nicht stattfinden. Ihr Ansprechpartner im Treffpunkt Mensch

8. Infotelefone

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9. Verhaltensregeln Alltag / Verdachtsfall / Quarantäne

1. Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand – drehen Sie sich am besten weg.
2. Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie danach entsorgen.
3. Vermeiden Sie Berührungen, wenn Sie andere Menschen begrüßen.
4. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife.
5. Vermeiden Sie Berührungen von Augen, Nase und Mund.
6. Lüften Sie Räume mehrmals täglich für mehrere Minuten.

Infografik: Die 10 wichtigsten Hygienetipps
Übersicht Kreis Coesfeld: Verhaltensregeln für Kontaktpersonen der Kategorie 2
Übersicht Kreis Coesfeld: Verhaltensregeln bei angeordneter Quarantäne

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10. Welche Symptome können auftreten?

Erste Krankheitszeichen sind Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden zudem an Durchfall. Bei einem schweren Verlauf können Atemprobleme oder eine Lungenentzündung eintreten. Nach einer Ansteckung können Krankheitssymptome bis zu 14 Tage später auftreten.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit - Aktuelle Informationen zum Corona-Virus (PDF)

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11. Wann soll ich mich untersuchen lassen?

Ein begründeter Verdacht auf Covid-19 liegt laut Robert-Koch-Institut vor, wenn Personen…

... akute Atemwegsbeschwerden jeder Schwere oder unspezifische  Allgemeinsymptome zeigen UND Kontakt mit einem bestätigten Fall von COVID-19 hatten oder

… akute Atemwegsbeschwerden jeder Schwere zeigen UND sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Risikogebiete: Laufend aktualisierte Übersicht des Robert-Koch-Instituts

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12. Informationen in Leichter Sprache

Falls notwendig, können Sie mit diesen Materialien mit Ihren Angehörigen auf niedrigschwellige Weise über das Coronavirus ins Gespräch kommen: Die Lebenshilfe gibt auf ihrer Webseite Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus in Leichter Sprache. Auch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat ein PDF-Dokument in Leichter Sprache zusammengestellt.

Viel Material wie barrierefreie Merkblätter, Infografiken mit Piktogrammen, Plakate in verschiedenen Sprachen und Filme für Kinder stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

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14. Videos des BZgA

Diese und viele weitere anschauliche Aufklärungsvideos finden sich im YouTube-Kanal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Neuartiges Coronavirus – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Informationen zum Coronavirus - Video in Gebärdensprache

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